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Aufklärung Kessel-Sitution Bad Nenndorf ?!

Klärung der Vorfälle am 6.8.11 im „Kessel“ Horster Str.

Hallo liebe Antifaschist:innen!

Da die Vorfälle vom Tag des „Trauermarsches“ 6.8.11 im „Kessel“ der Gegendemonstrant_innen an der Horster Str. in Bad Nenndorf immer noch unklar sind, bitten wir euch eure Erlebnisse kurz schriftlich zusammenzufassen und sie uns per Email zu schicken.
Die Polizei behauptet weiterhin, dass es kein Kessel gewesen ist, sondern eine normale Vorkontrollenstation.
Helft uns dabei die Vorfälle zu klären und gegebenenfalls weitergehende Schritte einzuleiten!

Schickt uns einfach eine Mail (pgp-Key auf Anfrage) an: badnenndorf@riseup.net

DANKE!

Presseerklärung des Bündnisses – „Heute ist nicht alle Tage – wir kommen wieder, keine Frage!“

„Heute ist nicht alle Tage – wir kommen wieder, keine Frage!“

Am vergangenen Samstag marschierten ca. 650 Neonazis durch Bad Nenndorf. Anlass dazu war der alljährliche „Trauermarsch“, bei dem die Neonazis ihren Opfermythen um das Wincklerbad herum huldigen.
Die vom DGB angemeldete Gegendemonstration mit ca. 1200 Teilnehmern war bunt, lautstark und friedlich.
Durch zahlreiche Privatfeiern an der Route der Neonazis konnten diese massiv in der Durchführung ihres Aufmarsches gestört werden. Außerdem hatten die Bad Nenndorfer Bürgerinnen und Bürger am Vorabend die Bahnhofstraße dekoriert und bemalt, wodurch sich die marschierenden Geschichtsverdreher ebenfalls gestört und provoziert gefühlt haben.
Aufgrund eines Kessels der Polizei konnten ca. 200 GegendemonstrantInnen nicht an den verschiedenen Aktionen teilnehmen. Viele von den Personen, die im Kessel bis zu fünf Stunden festgehalten wurden, wurden durch das harte Vorgehen der Polizei verletzt. Einige erlitten Kreislaufzusammenbrüche, da sie während der gesamten Zeit in der prallen Sonne ohne Getränke gefangen waren.

Eine ausführliche Presseerklärung unseres Bündnisses folgt in den kommenden Tagen.

06. August: Nazis blockieren – in Bad Nenndorf UND Bielefeld!

Im Anschluss an ihren „Trauermarsch“ in Bad Nenndorf will ein Teil der Nazis auf dem Rückweg einen Aufmarsch gegen das selbstverwaltete Arbeiter_innenjugendzentrum (AJZ) in Bielefeld durchführen. Wir rufen dazu auf, am 6. August erst nach Bad Nenndorf zu fahren und sich den Nazis dort und den Weg zu stellen und dann ab 18.00 Uhr nach Bielefeld zum Bahnhofsvorplatz zu kommen, um die Nazis daran zu hindern durch Bielefeld zu marschieren. Nach getaner Arbeit lädt das AJZ zum gemeinsamen Feiern im Rahmen der „Antifa-Kneipe“ ein.

Aktuelle Informationen zu den Aktionen in Bad Nenndorf und Bielefeld gibt es auf dieser Seite oder auch hier: Pressemitteilung des AJZ Bielefeld vom 02.08.2011

Hier findet ihr eine Karte mit den wichtigen Punkten in Bad Nenndorf für den 6. August (Angaben nach heutigem Stand, soweit bekannt)

Auflagen der Gegendemonstration

Im Folgenden findet ihr eine Zusammenstellung der für DemoteilnehmerInnen relevanten Auflagen.
Die OrdnerInnen werden auf die Einhaltung achten. Falls ihr euch nicht an die Auflagen haltet, müsst ihr mit Repressionen durch die Polizei rechnen.

Eure Fahnen- oder Transparentstangen müssen zwischen 1-2,5m lang sein und einen maximalen Durchmesser bzw. eine maximale Kantenlänge von 3cm haben, außerdem dürfen sie nicht aus Metall bestehen, die Transparente dürfen, wenn sie an der Seite getragen werden nicht länger als 1.5 m sein. Auf der Demonstration dürft ihr keine Glasbehältnisse, Dosen oder Feuerwerkskörper mitführen. Bringt eure Getränke am Besten in Plastikflaschen oder Tetrapacks mit. Außerdem sind alkoholische Getränke natürlich untersagt.
Eine Blockbildung durch einheitlich dunkle Kleidung (blau, schwarz, militärgrün) sowie durch Abgrenzung durch Transparente darf nicht erfolgen.

Ermittlungsausschus 2011

Der Ermittlungsausschuss ist am Samstag, den 6. August ab 8 Uhr wie folgt zu erreichen.

EA-Nummer: 0521/560 069 0

Den EA ruft ihr an um Festnahmen zu melden, im Gespräch nennt ihr dann Namen, Geburtsdatum und Adresse, wenn Ihr habt, von den Festgenommenen und wenn ihr könnt gebt den Ort der Festnahme auch mit an.
Und: Bitte meldet Euch, wenn Ihr aus der GeSa entlassen werdet oder dies von jemandem wisst, beim EA und sagt den Leuten Euren Namen und dass Ihr wieder draußen seid!